Das Oderbruch ist eine moderne Agrarlandschaft mit großen Marktfruchtbaubetrieben. Die einst ausgeprägte wirtschaftliche Vielfalt dieser Landschaft verdankte sich zwei Umständen: Als "Gemüsegarten Berlins" versorgte sie die Berliner Stadtbevölkerung mit Getreide, Milch, Fleisch, Obst und Gemüse. Zudem versorgten sich die Oderbrücher zu einem großen Teil selbst und gegenseitig mit Dienstleistungen und Waren. Schumacher, Korbmacher, Friseure, Gastwirte, Händler - für das Gewerbe gab es hier einmal gute Bedingungen, die von den Kolonisten geistesgegenwärtig und beherzt genutzt wurden.
Diese Zeiten haben sich geändert. Regionale Wertschöpfung sowie Regional- und Direktvermarktung finden heute im Oderbruch in einer Nische statt. Einer weitreichenden Geringschätzung regionalen Wirtschaftens zum Trotz sind wir davon überzeugt, dass hier der Lebensnerv einer Landschaft liegt. Deshalb werden hier Beiträge zur Geschichte und Zukunft der Regionalwirtschaft im Oderbruch gesammelt - und zur Gegenwart: Links und Steckbriefe führen sie direkt zu jenen Menschen, die heute noch und schon wieder regional wirtschaften!
Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg 2012


Kurzumtriebshecken 2010
Die Weide als Brotbaum des Oderbruchs 2010


Ziegenhaltung in Karlshof 2010


Design für die Region 2010
Saft und Obstbrand 2009
Freie Landwirtschaft, Basta 2009

Weidewirtschaft bei Liepe 2004
